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Tagesablauf einer Schwangerschaftsdiabetin

Ich hab in den letzten Wochen bereits sehr viel ausprobiert, um meine Blutzucker in den Griff zu bekommen. Leider ist mir das nicht immer besonders gut gelungen, da ich mich vorab mit dem Thema Kohlehydrate nie beschäftigt habe. Meine Ernährung vor der Diagnose basierte vorwiegend auf kohlehydratreiche Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Brötchen und co. Weiters aß ich sehr unregelmäßig und nur dann, wenn ich auch hunger hatte. Dies funktionierte für mich sehr gut. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass eine plötzliche Umstellung meiner nicht sehr leicht war, da auch meine Portionen, wenn ich mal hunger hatten, nicht gerade klein waren. So, aber jetzt das wichtigste, seit 3 Tagen hab ich endlich das Gefühl, eine Möglichkeit gefunden zu haben, wie meine Blutzuckerwerte in der Norm bleiben.

Tagesablauf:

  • Messung des Nüchternblutzuckers
  • Frühstück: Diabetikermüsli: 1 halber kleiner Apfel (fein geschnitten), 1 Esslöffel Sonnenblumenkerne, 1 Esslöffel Sesamkörner, 9 Walnüsse, 1 Esslöffel Dinkelflocken, 1/4 Liter Milch (Mandelmilch)
  • Eine Stunde nach Essbeginn: Messung des Blutzucker (soll unter 133 mg/dl sein!)
  • Nach ca. 2 bis 2 1/2 Stunden: Sonnenblumenvollkornbrot vom Lidl mit Biotopfen bestreichen und mit Kräutersalz und Kresse bestreuen.
  • Nach 2 bis 2 1/2 Stunden wieder Blutzucker messen. Falls in der Nähe von 90 mg/dl kann mit der Zubereitung des Mittagessens begonnen werden.
  • Mittagessen: Zucchini mit Faschiertem und Tomaten: Zuerst eine halbe Zwiebel im Öl anbraten, Gehacktes dazugeben und mit Salz, Pfeffer usw. würzen. 2 Zucchini geschnitten dazugeben und 3 Cocktailtomaten dazugeben. Zum Schluss noch 2 Löffel Creme Fraiche dazugeben und eine kleine Portion verspeisen.
  • 1 Stunde später: Blutzuckermessung (Wenn über 133 mg/dl, dann ein wenig Bewegung machen und das nächste mal eine kleinere Portion essen! Es soll nie das Gefühl der Übersättigung auftreten!)
  • Nach einer Stunde: Blutzuckermessung, wenn Wert unter/ um 90 mg/dl ist, esse ich wieder eine Kleinigkeit. Eine kleine Tasse Sojajoghurt mit 9 Himbeeren.
  • 2 Stunden später esse ich eine Apfel mit einer halben Hand voll Haselnüssen oder ein Topfenvollkornbrot mit einem Hartgekochtem Ei.

Wichtig ist es, nicht nur auf die Uhr zu schauen, sondern auf seinen Körper zu hören. Bei Magenknurren hab ich meistens schon einen Unterzucker oder bin knapp dran. Wenn du Bewegung machst musst du natürlich auch ein wenig mehr Kohlenhydrate zu dir nehmen. Ich habe seit meiner Diagnose immer ein Säckchen Nüsse in meiner Handtasche und auch für den Notfall Traubenzucker.

29.1.16 23:01


Meine Erfahrungen mit der Blutzuckermessung

Da ich noch nie mit diesem Thema konfrontiert wurde, hatte ich zu Beginn sehr große Angst, die Stechhilfe das erste mal zu betätigen. Mir hat jedoch geholfen, dass ich den ersten Stich an meiner großen Zehe gemacht habe. Keine Ahnung warum, aber je weiter die Körperstelle von meinem Kopf weg ist, umso einfacher fand ich es. Nach einem gelungenem Messergebnis war ich sehr stolz auf mich und ich konnte endlich ein wenig durchatmen. Mit jeder Messung wurde ich immer mutiger und mutiger und endlich bereit, meine Fingerkuppen zu "entjungfern". Wichtig fand ich es, die Nadelstechtiefe so gering wie nötig zu halten und stellte die Stechhilfe schlussendlich auf die Stufe 2 ein. Ich schaffte es, keine Schmerzen zu empfinden. Der Körperreiz glich eher der Empfindung, wenn man einen "automatischen" Kugelschreiber betätigt, um die Miene einfahren zu lassen. Kennt ihr dieses Gefühl, besser kann ich es leider nicht beschreiben, auf alle Fälle bin ich heute so weit, dass ich keinerlei Widerstände in mir spüre, eine Messung durchzuführen. Im Gegenteil, ich bin fast schon immer ein wenig neugierig, welchen Wert mein Gerät anzeigt und mache mir ein Spiel daraus, diesen im Vorfeld zu schätzen. Ja, ein wenig verspielt bin ich halt, aber warum soll man sichs schwerer machen, als es bereits eh schon ist?
29.1.16 22:31


Positive Seiten einer Schwangerschaftsdiabetes

Natürlich heißt das nicht, dass man so eine Diagnose auf die leichte Schulter nehmen soll, aber da man der Situation nicht entfliehen kann, ist eine positive Betrachtungsweise sicher nicht verkehrt. Als Schwangere soll man sich sowieso nicht all zu viele negative Gedanken machen, also versuche ich trotz meines Pessimismus mal für mich was ganz Neues.

1. Der Kühlschrank füllt sich mit jede Menge Obst und Gemüse.

2. Fühle mich fitter und wacher als zuvor.

3. "Low Carb" ist gerade voll im Trend.

 

 

29.1.16 22:16





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